SOS entsteht aus architektonischer Praxis im Kontext temporärer Raumstrukturen.

In Festivals, Ausstellungen und kulturellen Formaten zeigte sich wiederholt ein strukturelles Defizit:

Temporäre Räume werden projektbezogen gebaut, selten systematisch gedacht und kaum langfristig weiterverwendet.

SOS reagiert auf diese Lücke mit einem modularen, konstruktiv klar definierten Raster.

Ein System, das nicht von einzelnen Objekten ausgeht, sondern von Schnittstellen, Wiederholbarkeit und Anschlussfähigkeit.

Die Entwicklung erfolgt in realen Anwendungssituationen.

Pilotformate und Kooperationen dienen als Testumgebung für Belastbarkeit, Montage, Skalierung und wirtschaftliche Tragfähigkeit.

SOS ist damit weniger ein Produkt als eine strukturelle Infrastruktur –

entwickelt im Dialog mit zukünftigen Nutzer:innen und ausgerichtet auf reproduzierbare, ressourcenschonende Raumnutzung.